SZ 08.04.2026
13:20 Uhr

(+) Film: „Putin ist so interessant, weil er diesen starken Machtwillen hat“


Regisseur Olivier Assayas hat einen Film über Wladimir Putin gedreht: „Der Magier im Kreml“. Ein Gespräch über Macht, Mittäterschaft und darüber, was es heute heißt, links zu sein.

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Olivier Assayas sitzt, wie die meisten Intellektuellen, vor einer Bücherwand, die allerdings angenehm unaufgeräumt wirkt. Er lebt in Paris und in einem, so sagt er es selbst, abgelegenen Winkel der Toskana. Dort ist einer seiner Nachbarn der italienisch-schweizerische Schriftsteller Giuliano da Empoli, der Anfang 2022 den Roman „Der Magier im Kreml“ veröffentlichte. Er gab Assayas das Buch zum Lesen. Assayas zögerte lange, doch dann machte er sich zusammen mit dem französischen Schriftsteller Emmanuel Carrère an die Arbeit. Die beiden kannten sich, seit sie als Filmkritiker gearbeitet hatten, nun schrieben sie das Drehbuch zusammen. Bei den Filmfestspielen in Venedig im vergangenen Jahr feierte „Der Magier im Kreml“ Premiere. Der Regisseur Assayas ist für das Interview aus Paris per Video zugeschaltet.

Der Bassist der „Red Hot Chili Peppers“ hat ein Soloalbum aufgenommen. Darauf spielt er sogar Trompete. Das passt zum Geist des neuen Jazz, bei dem nicht alles perfekt sein muss, um etwas zu sagen.

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