|
02.09.2026
19:03 Uhr
|
Das älteste Filmfestival der Welt gibt erste Antworten auf die Frage zur politischen Verantwortung des Kinos. Journalisten, die beseelt davon sind, die Welt zu verbessern, dürften sie nicht gefallen.

Die Zeitungen sind außer Kontrolle: Jack O’Connell in „Ink“, dem Eröffnungsfilm in Venedig.
Studiocanal
Maggie Gyllenhaal lachte leise in sich hinein, als der italienische Reporter fertig damit war, seine Frage von seinem Handydisplay abzulesen. Jemand schien die Rollen vertauscht zu haben. Auf dem Podium saßen die Männer und Frauen, die zusammen mit Jurypräsidentin Gyllenhaal den Goldenen Löwen vergeben sollen, den Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig, eine der wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Filmbranche. Aber nicht sie verlas eine Erklärung, nein, der Reporter stellte seine Frage, als handle es sich um ein Pressestatement – ein Statement der Presse.
In ihrem neuen Film „Vaterland“ spielt Sandra Hüller Erika Mann, die mit ihrem Vater Thomas durch Nachkriegsdeutschland reist. Ein Gespräch über das Hadern mit der Heimat und den Trost der Kunst.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: