SZ 10.09.2026
19:25 Uhr

(+) Fotografie: Falsche Zeit, falscher Ort, falsche Kamera


1936 entstand das weltberühmte Foto des „fallenden Milizionärs“. Es wird Robert Capa zugeschrieben, aber neuerdings gibt es daran Zweifel: Stammt es in Wahrheit von dessen Freundin Gerda Taro?

(+) Fotografie: Falsche Zeit, falscher Ort, falsche Kamera

„Ich war dort im Schützengraben mit rund zwanzig Milizionären“, berichtete der Fotograf Robert Capa 1947 in einem berühmt gewordenen Radiointerview, „Die zwanzig Milizionäre hatten zwanzig alte Gewehre.“ Auf einem Hügel gegenüber sei ein Franco-Maschinengewehr aufgebaut gewesen. Einige Minuten lang habe man das MG beschossen, dann rief jemand „vamonos“, woraufhin die Männer dem Feind entgegenstürmten. Jene, die nicht niedergemäht wurden, seien zurückgekehrt. So sei das mehrmals gegangen. „Beim vierten Mal hob ich die Kamera über meinen Kopf, und drückte den Auslöser“, sagte Capa.

Wie nahe kommt man einem Menschen, wenn man sich dessen Haus ganz genau ansieht? Im Louisiana-Museum bei Kopenhagen kann man das am Beispiel von Elizabeth Taylor studieren, wo eine außergewöhnliche Fotoserie von Catherine Opie zu sehen ist.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: