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13.10.2026
14:32 Uhr
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Édouard Geffray wird kritisiert für seinen Umgang mit den Schülerprotesten im Land. Aber er ist nun mal kein Politiker.

Édouard Geffray ist seit einem Jahr französischer Bildungsminister – schon der siebte in fünf Jahren.
MIGUEL MEDINA/AFP
Frankreichs Bildungsminister Édouard Geffray ist bekannt dafür, dass er jede Zahl seines großen Ministeriums auswendig kennt. Doch wahrscheinlich gibt es gerade keine Zahl, die ihn mehr interessiert als die der bewegten, blockierten, bestreikten Gymnasien im Land. Zur nationalen Kundgebung am Dienstag, „Akt fünf“ der seit bald einem Monat laufenden Schülerproteste, waren es ungefähr zweihundert. Ein beruhigender Wert für Geffray, vor einer Woche waren es mehr als tausend, jedes dritte war betroffen.
Dieser 19-Jährige Ryad Rani Schroeyers ist das Megafon der Gymnasiasten-Bewegung, deren Eskalation die Republik erschüttert. Der Leiter der Schülergewerkschaft beklagt, die Polizei gehe zu weit – „und das im Land der Menschenrechte“.
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