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30.05.2026
09:56 Uhr
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Emmanuel Macron präsentiert die Küchenmaschine von Vorwerk als deutsch-französisches Vorzeigeprojekt. Das Wuppertaler Unternehmen hat in der Provinz südwestlich von Paris 130 Millionen Euro investiert – auch weil in Deutschland Genehmigungen zu lange dauern.

Weil er nach einem Werksbesuch nun wisse, wie es geht, werde er den Thermomix benutzen, versprach der französische Präsident Emmanuel Macron. CHRISTIAN HARTMANN/AFP
Die Sonne brennt, das Thermometer zeigt 26 Grad an. Neun Männer und zwei Frauen stehen an diesem Freitag kurz vor elf Uhr aufgereiht in einer geraden Linie als Empfangskomitee vor dem Fabrikgebäude, das das deutsche Unternehmen Vorwerk 2025 in Donnemain-Saint-Mamès eröffnet hat. Aber der französische Präsident verspätet sich wieder einmal – diesmal um elf Minuten. Emmanuel Macron kommt in einem Renault Espace vorgefahren, springt in blütenweißem Hemd aus dem Auto und wirkt trotz der gerade herrschenden Hitzewelle in Frankreich ganz frisch. Pläne, die rund hundert Kilometer lange Strecke zwischen dem Élysée-Palast und dem Ort südwestlich von Paris mit dem Hubschrauber zurückzulegen, wurden verworfen.
Wer jetzt einen TM7 bestellt, muss fast ein halbes Jahr warten. Thomas Stoffmehl, Vorstandssprecher des Familienunternehmens Vorwerk, sagt, warum das so ist, was die Nutzer besonders gern kochen und was er über die günstigen Geräte von Lidl denkt.
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