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03.06.2026
07:55 Uhr
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In gut einer Woche soll die Fußball-WM in Mexiko-Stadt beginnen. Doch Lehrer haben ein Protestcamp im Zentrum errichtet, um es „für die Regierung richtig ungemütlich zu machen“. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.

Die Lehrkräfte des CNTE wenden sich direkt an Mexikos Präsidentin: „Der Ball liegt nun bei Ihnen.“ Cristian Leyva/ZUMA Press Wire
Am frühen Morgen mutiert der Zócalo, das Zentrum von Mexiko-Stadt, zum Kasernenhof. Mehrere Hundertschaften der Polizei durchqueren immer wieder im Laufschritt den riesigen Platz zwischen der Kathedrale, dem Sitz der Präsidentin und der Verwaltung der Zehn-Millionen-Stadt. Die meisten der Polizisten sind mit Helmen und Schildern armiert, andere legen gerade sorgfältig ihre Beinschützer an. Wie Fußballspieler ihre Stutzen. Doch die Stimmung ist entspannt, ein Polizist lässt sich die Schuhe putzen, während er mit seinem Handy telefoniert.
Die politische Führung Irans will die WM für ihre Propaganda nutzen – und die Mannschaft auf Linie bringen. Aber mehr als Proteste der Spieler fürchtet sie die Zuschauer.
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