Blutige Straßenschlachten, vermummte Gestalten, Männer, die mit Machete und Sichel bewaffnet auf Feinde losgehen: Ganz weit weg könnte es so etwas geben, in ganz fernen Ländern, oder in Filmen. Möchte man glauben. Dabei muss man nur bis Schwabing-Freimann schauen. Dort, so steht es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, attackierten zwei Brüder vergangenen Sommer auf offener Straße ihre Rivalen aus dem Hasenbergl, einer durchstach den Arm des anderen, am Ende lagen zwei Schwerverletzte blutend am Boden. Um was es ging? Man weiß es nicht genau.
