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02.09.2026
10:22 Uhr
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Zunächst war ein Gegenstand in einer Ladenpassage detoniert. Nach dem Fund eines zweiten verdächtigen Gegenstands riegelte die Polizei den gesamten Hauptbahnhof ab. Ein Bombenverdacht bestätigte sich nicht.

Bei einer Explosion nahe dem Augsburger Hauptbahnhof sind am frühen Mittwochmorgen zwei Personen leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, müssen eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger wegen Knalltraumata behandelt werden. Den Angaben zufolge explodierte ein bislang unbekannter Gegenstand in einem Gebäudedurchgang, auch umliegende Geschäfte, unter anderem eine Bank, seien leicht beschädigt worden.
Unter anderem sind Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Gerüchte am Tatort, wonach es sich bei dem Gegenstand um eine Handgranate gehandelt habe, bestätigt die Polizei bislang nicht.
Am Morgen sperrte die Polizei dann den gesamten Bahnhof, weil ein weiterer verdächtiger Gegenstand gefunden worden war. Zuvor war der Zugverkehr eingeschränkt weitergelaufen. Da sich der zweite Gegenstand allerdings als harmlos herausstellte, lief der Zugverkehr gegen 10 Uhr wieder an.
Die Polizei, die mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort war, zog zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Einheiten wieder ab. Zuvor hatten Sprengstoffexperten vom Landeskriminalamt am Ort der Explosion das Gelände abgesucht – ein laut eines Polizeisprechers routinemäßiges Vorgehen nach solch einem Vorfall.
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Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Nord waren um 3.15 Uhr nachts alarmiert worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Bislang ist unklar, was genau in dem Gebäudedurchgang explodiert ist, auch zu etwaigen Tätern gibt es von den Fahndern der Kriminalpolizei bislang keine Informationen.
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