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02.06.2026
06:09 Uhr
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Vielleicht ist es der neue Tisch, der die Gesprächsrunde verändert. Die geladenen Politiker und Politikerinnen legen ihren performativen Modus ab und plötzlich sind da: Ehrlichkeit und sogar etwas Harmonie.

Frischer Wind wehte an diesem Montagabend durch das „Hart aber fair“-Studio. Das nierenförmige Pult, hinter dem die Gästinnen und Gäste sonst wie Hühner auf der Stange sitzen, wurde in den Requisitenkeller verbannt. Dafür nahm man an einem tiefen, runden Tisch in dunkler Holzoptik Platz. Die Bühne sprach, was Moderator Louis Klamroth sich verkniff. Etwa: „So, jetzt setzen wir uns mal zusammen an den Tisch und reden Tacheles.“
Die ARD versammelt 84 Menschen in zwei Studios und lässt sie miteinander diskutieren. Das soll der Gesellschaft dienen, sicher auch den Öffentlich-Rechtlichen. Aber bringt das was?
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