SZ 24.08.2026
13:58 Uhr

(+) Jazz: Wie ein Gefäß Gottes


Immanuel Wilkins hat drei Stunden seines Auftritts im legendären New Yorker Club Village Vanguard aufgenommen. Dabei ist eines der besten Livealben der Jazzgeschichte herausgekommen.

(+) Jazz: Wie ein Gefäß Gottes
Immanuel Wilkins im New Yorker Legendenjazzclub Village Vanguard. Ming Smith

Will man sich wirklich drei Stunden lang den Mitschnitt eines Clubgigs des Altsaxofonisten Immanuel Wilkins anhören? Will man. Geht auch mehrere Male hintereinander. Das Faszinierende an den drei neuen Alben ist, dass man im Vergleich zu seinen drei Studioplatten heraushört, dass er die jeweiligen Orte im Griff hat. Oft sind Jazzmusiker im Studio schlapper als live, weil die viele Zeit und das fehlende Publikum sie dazu verleiten, etwas zu ruhig an die Sache ranzugehen.

Was tun, wenn die eigenen Eltern absolute Genies waren? Ravi Coltrane pflegt mit Hingabe das musikalische Erbe der Familie. Da wird sogar eine spirituelle und vor allem höchst eigenartige Platte der Mutter zur Entdeckung.

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