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13.05.2026
12:38 Uhr
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Kurz vor dem Katholikentag streiten der Vatikan und die deutschen Bischöfe über offizielle Segensfeiern für Schwule und Lesben. Dabei verlangen die Deutschen von Rom nicht zu viel, findet der Theologe Jochen Sautermeister.

Vor der Basilika im oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein weht eine Regenbogenfahne. Nicolas Armer/dpa
Von diesem Mittwoch an treffen sich 30 000 Menschen in Würzburg zum Deutschen Katholikentag, feiern, beten und diskutieren gemeinsam: über die Zukunft der Demokratie, Krieg und Frieden, über den Glauben, KI und Klimaschutz. Auch Kirchenreformen werden ein Thema sein – und ausgerechnet kurz vor dem Katholikentag hat sich der Ton zwischen dem Vatikan in Rom und den deutschen Bischöfen wieder verschärft.
Segensfeiern für schwule und lesbische Paare? Die oberste römische Glaubensbehörde veröffentlicht einen zuvor vertraulichen Brief, der als Warnung an die Reformer verstanden werden kann.
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