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21.04.2026
15:01 Uhr
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Der Kinofilm „Michael“ erzählt die Karriere des Michael Jackson ohne Missbrauchsvorwürfe und Überdosis. Das Ergebnis: ein Wikipedia-Drama, das allen juristischen Stolpersteinen ausweicht.

Jaafar Jackson, der Neffe, spielt seinen Onkel Michael auf dem Höhepunkt des Ruhms. Der Abspann setzt 1988 ein. Universal/Landmark Media/IMAGO
Die Szene kommt kurz vor der Mitte des Films, aber wenn man schlau genug wäre, könnte man hinterher gleich aufstehen, sich aus der Sitzreihe herausfummeln und heimgehen. Weil der kleine Monolog, den Colman Domingo hier hält, in seiner Rolle als Michael Jacksons Vater Joseph, schon alles über das Biopic „Michael“ zusammenfasst. Alles, was man wissen muss, aber natürlich nicht zu fragen wagt.
Die Komödie „Balls Up“ ist so blöd, dass es sich nur um ganz große Kunst handeln kann. Nicht nur wegen eines merkwürdigen Kondoms, sondern vor allem wegen des göttlichen Gastauftritts von Sacha Baron Cohen.
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