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10.04.2026
10:55 Uhr
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Die umstrittene Sammlung Bührle ist wieder im Kunsthaus Zürich zu sehen. Die Forschung nach möglicher NS-Raubkunst unter den Werken hat aber gerade erst begonnen.

Die Werke aus der Sammlung Bührle in der sogenannten Petersburger oder Salonhängung im Kunsthaus Zürich. Franca Candrian/Kunsthaus Zürich
Kunst hat immer einen Kontext. Sie steht nicht einfach nur für sich, auch wenn das immer mal wieder behauptet wird. Sie steht immer in Beziehung zu anderen Werken; zu der Zeit, in der sie entstanden ist; zu der Zeit, in der sie rezipiert wird; zu den Menschen, die sie gemacht haben, und denen, die sie betrachten; zu ihrer eigenen Geschichte. Wie kompliziert der richtige Umgang mit diesen Kontexten werden kann, zeigt der Fall der Sammlung Bührle und ihre neue Ausstellung im Kunsthaus Zürich.
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