SZ 23.08.2026
09:51 Uhr

(+) Kuriose Verwechslung in Sydney: Die Münchner Allianz-Arena ziert die Medaille des Sydney-Marathons


Die Veranstalter sprechen von einem „unglücklichen Fehler“: Statt des Allianz-Stadions in Sydney ist nun die Arena in München auf der Rückseite der Finisher-Medaille des australischen Wettbewerbs zu finden.

(+) Kuriose Verwechslung in Sydney: Die Münchner Allianz-Arena ziert die Medaille des Sydney-Marathons
Rechts unten auf der Medaille des Sydney Marathons lässt sich die Silhouette des Münchner Stadions entdecken. Instagram: sydney_marathon

Die Arena in Fröttmaning hat es auf die Finisher-Medaille des Sydney-Marathons geschafft. Wenn natürlich auch unbeabsichtigt. Denn das Abbild des Stadions des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern auf der Rückseite der Plakette sei ein „unglücklicher Fehler“, wie die Veranstalter erklärt haben. „Wir werden uns nicht davor drücken - es war ein bedauerlicher Fehler, auch wenn er diesem Wochenende sicherlich allen Gesprächsstoff geliefert hat, meist mit einem Augenzwinkern.“

Auf den Medaillen sollten eigentlich die Skyline der australischen Metropole und Sehenswürdigkeiten, an denen die Läuferinnen und Läufer vorbeikommen, zu sehen sein: Darunter die berühmte Harbour Bridge, das Opernhaus und auch das Allianz-Stadion in Sydney. Doch stattdessen sei nun „ein bisschen zu viel internationaler Flair“ auf die Medaille gelangt, so die Organisatoren, die den Fauxpas mit Humor nehmen. „Ihr habt es bemerkt. Wir haben es bemerkt. Wir sind auch nur Menschen ... Es ist eine wunderschöne Medaille und jetzt ein bisschen einzigartiger.“ Auch der Instagram-Kanal des Münchner Stadions hat auf den Vorfall reagiert: „Oh wow, das hatten wir gar nicht auf unserer Bingo-Karte!“

Der Sydney-Marathon feierte im vergangenen Jahr sein Debüt als Veranstaltung der Abbott World Marathon Majors. Nach mehr als 120 000 Bewerbungen werden in diesem Jahr am 30. August voraussichtlich rund 40 000 Läuferinnen und Läufer an der diesjährigen Veranstaltung teilnehmen.

Die Aufnahmen werden auf Rolltreppen oder im Zug gemacht und landen oft im Netz. Upskirting stellt Ermittler vor große Herausforderungen – ein Münchner Zeitungsverkäufer geht auf seine Art dagegen vor.

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