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15.05.2026
11:50 Uhr
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Max Giesinger erlebte nach „The Voice of Germany“ eine belastende Zeit, Emilia Clarke stellte sich viele Fragen nach ihrer Gehirnoperation, und Rapper Ritter Lean will sich weiter für Schwarzfahrer einsetzen.

Max Giesinger, 37, Sänger, ist nach seiner Teilnahme in der Castingshow „The Voice of Germany“ im Jahr 2011 ausgelaugt in sein Kinderzimmer zurückgekehrt. Im Podcast „Wie geht’s?“ von Fußballprofi Robin Gosens sagte Giesinger, dies sei „mit so die krasseste Phase“ seines Lebens gewesen. Gerade noch habe er in Kneipen und bei Hochzeiten gespielt, dann plötzlich 80 000 Follower bei Facebook gehabt, was ihn fertiggemacht habe. Mit Anfang 20 habe er sich Hasskommentare „so krass zu Herzen genommen, dass ich manchmal nicht mehr schlafen konnte“. Er sei daher wieder in seinem Kinderzimmer gesessen und habe eine „Riesensinnkrise“ gehabt. Giesinger war bei der Sendung auf Platz 4 gelandet, bis zu seinem endgültigen Durchbruch mit dem Lied „80 Millionen“ dauerte es da noch gut vier Jahre.
Emilia Clarke, 39, Schauspielerin, hat sich nach zwei lebensrettenden Gehirnoperationen recht grundsätzliche Fragen gestellt. Sie sei damals davon überzeugt gewesen, „dass ich eigentlich sterben sollte“, sagte sie im Podcast „How To Fail with Elizabeth Day“. „Es war dieses Gefühl, als ob ich nicht hier sein sollte. Das wird kommen und mich holen.“ Nach ihrer zweiten Operation habe sie sich daher „emotional völlig verschlossen“, sagte die Britin. „Es war das Gegenteil von: Ich habe überlebt, mir geht es großartig.“ Clarke spielte in der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ von 2011 bis 2019 die Drachenkönigin Daenerys Targaryen. Nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel 2011 war bei ihr ein Aneurysma im Kopf entdeckt worden, weshalb sie sich medizinisch behandeln ließ.
Hilary Swank, 51, Schauspielerin, sieht das Leben dank ihrer Zwillinge mit völlig anderen Augen. „Ich finde es toll, ihnen dabei zuzusehen, wie sie die Welt entdecken, und mir wird immer wieder bewusst, dass sie noch keinerlei Vorwissen haben“, sagte die Oscar-Preisträgerin dem US-Magazin People. Als Erwachsene hätte man „bereits eine vorgefasste Meinung“, als Kind jedoch nicht. „Und das bringt einen dazu, so viele Dinge zu hinterfragen.“ Die Schauspielerin („Boys Don’t Cry“, „Million Dollar Baby“) ist seit 2018 mit dem Unternehmer Philip Schneider verheiratet und seit drei Jahren Mutter der Mädchen Aya und Ohm.
Ritter Lean, 29, Rapper und Schauspieler, geht nun doch nicht wie geplant in den Knast. Wegen einiger unbezahlter Mahnungen, die er durch Schwarzfahren angesammelt hat, hatte er ursprünglich eine Haftstrafe provozieren wollen. „Ich gehe in den Knast“, kündigte Ritter Lean, der eigentlich Adrian Julius Tillmann heißt, in einem Video bei Instagram zunächst an. Auf diese Art wollte er dagegen protestieren, dass Schwarzfahren juristisch in Deutschland eine Straftat ist. Nun ruderte er in einer Instagram-Story zurück: „Knast ist kein Joke. Ich habe deshalb gezahlt und bin doch nicht rein.“ Den Ausschlag hierfür hätten nicht nur Nachrichten seiner Fans gegeben, sondern auch ein Gespräch mit seiner Mutter. Anschließend erklärte der Rapper, er habe sich hier zu viel vorgenommen, möchte sich aber auch künftig weiter für das Thema einsetzen. Denn viele Menschen hätten keine andere Wahl, als schwarzzufahren, da ihnen für ein reguläres Ticket das Geld fehle.
Der SZ-Korrespondent in London ist einer von 8000 Gästen auf einer Gartenparty im Buckingham-Palast. Na dann mal hübsch eingereiht in die Schlange vor dem Häppchen-Buffet. Aber wo bleibt der König? Szenen eines mitunter etwas surrealen Nachmittages.
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