SZ 10.05.2026
12:22 Uhr

(+) Leute: Dreibeinig unterwegs


Heidi Klum benötigt eine Gehhilfe, König Charles III. setzt jetzt Tiere als Briefträger ein, und Menowin Fröhlich hat drei Anläufe für einen Sieg gebraucht.

(+) Leute: Dreibeinig unterwegs
Ganz so agil wie auf dieser Aufnahme ist Heidi Klum momentan nicht: Sie hat sich am Bein verletzt und benötigt eine Gehhilfe. Andreas Rentz/Getty Images

Heidi Klum, 52, Model, kann sich nur noch humpelnd fortbewegen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll sie bei einem Werbeshooting unglücklich umgeknickt und wegen eines Muskelfaserrisses am Bein im Krankenhaus behandelt worden sein. In einer Story bei Instagram zeigte sie sich mit hochgelegtem Bein und Eiswürfelbeutel auf der Fahrt in eine Notaufnahme in Barcelona, dann humpelnd über einen langen Krankenhausflur, wartend in der Notaufnahme und schließlich bei der Diagnose. Sie habe einen Muskelfaserriss, stellt der Behandler in einem kurzen Clip fest, während er ihr einen Verband anlegt. „Schön“, kommentiert sie trocken. Trotz offensichtlicher Schmerzen lässt sich Klum das Lachen nicht nehmen: „Das ist gar nicht lustig“, betont sie zwar, muss aber ebenso wie ihre Begleitung unaufhörlich kichern, während sie vor der Behandlung im Wartebereich sitzt. Auch als sie nach der Behandlung auf eine Krücke gestützt über einen Flur humpelt, lacht sie tapfer in die Handykamera.

Charles III., 77, König, schickt Tiere als Briefträger los. Um dem britischen Naturforscher und Dokumentarfilmer David Attenborough zu dessen 100. Geburtstag zu gratulieren, hat der Palast in sozialen Medien einen fast viermünitigen BBC-Clip veröffentlicht. Das Video zeigt den Monarchen beim Verfassen einer Grußbotschaft auf Schloss Balmoral in den schottischen Highlands. Charles betont darin, dass Attenborough sein Anliegen teilte, „die dringende Notwendigkeit zum Schutz und der Erhaltung unseres wertvollen Planeten und zur Bewahrung allen Lebens auf der Erde für künftige Generationen“ hervorzuheben. Ein Collie bekommt dann die Aufgabe, den Brief zu Attenborough zu bringen. Nach und nach wird das Schreiben von einem Greifvogel, einem Igel, dem in Großbritannien selten gewordenen roten Eichhörnchen, einem Dachs und weiteren Tieren befördert. Die beinahe echt wirkenden Aufnahmen ähneln Bildern aus den vielen Tierdokus, mit denen Attenborough über viele Jahrzehnte Aufsehen erregt hat. Zum 100. Geburtstag erhalten Briten traditionell einen Brief vom Monarchen.

Menowin Fröhlich, 38, hat im dritten Anlauf einen wichtigen Sieg geholt. Am Samstagabend wurde er zum Sieger der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ gekürt. „Ich wollte dieses Kapitel einfach nur abschließen. Und es hat sich ausgezahlt“, sagte Fröhlich nach dem Ende der Show der Deutschen Presse-Agentur. Schon 2005 hatte er es in die Top 20 geschafft, musste dann aber aufgrund einer Gefängnisstrafe ausscheiden. Fünf Jahre später kam er ins Finale, überzeugte in allen Liveshows und wurde überraschend nur Zweiter. Überschattet wurden seine Auftritte damals von Drogenskandalen und Gefängnisaufenthalten. Er arbeite nach wie vor an seinen Macken und gehe zur Therapie. Er wolle anderen Menschen zeigen, dass man nach Niederlagen wieder aufstehen kann. „Die Chance, die ich bekommen habe, habe ich wahrgenommen.“

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