SZ 13.05.2026
11:59 Uhr

(+) Leute: „Sie ist nicht mehr mit mir zusammen auf die Straße gegangen“


Olivia Jones spricht über Zurückweisung von ihrer Mutter. Ralf Schumacher macht mutlosen Männern Mut. Und Artemis-2-Astronautin Christina Koch ist auch nicht perfekt.

(+) Leute: „Sie ist nicht mehr mit mir zusammen auf die Straße gegangen“
Drag Queen Olivia Jones hat inzwischen offenbar wieder eine bessere Beziehung zu ihrer Mutter. Marcus Brandt/Marcus Brandt/dpa

Olivia Jones, 56, Travestie-Künstlerin, fühlte sich wegen ihrer Identität von der eigenen Mutter verstoßen. „Sie ist nicht mehr mit mir zusammen auf die Straße gegangen“, sagte sie Bild. „Wenn sie mich von der Schule abgeholt hat, hat sie weiter weg geparkt, damit sie keiner sieht.“ Schon in der Schulzeit hatte Jones erste Auftritte als Travestie-Künstlerin, bis sie mit 18 ausgezogen sei und ihre Karriere auf der Hamburger Reeperbahn begann. „Meine Mutter hat in ihrer Verzweiflung gesagt, dass Leute, die Travestie machen, aus Sicht der Gesellschaft Abschaum seien. Das hat mich sehr verletzt.“ Sieben Jahre lang hätten sie und ihre Mutter nur sporadisch telefonischen Kontakt gehabt. Inzwischen seien wieder versöhnt.

Ralf Schumacher, 50, Ex-Formel-1-Fahrer, bekam laut eigener Aussage nur positive Reaktionen für das gemeinsame Coming-out mit Étienne Bousquet-Cassagne, 36. „Schön waren viele einzelne Begegnungen, wo sich Menschen bedankt haben.“, sagte er im Interview mit der Agentur „teleschau“, aus dem unter anderem die Zeitschrift Gala zitiert. Männer hätten ihm offenbart, nun endlich mutig genug zu sein, sich ebenfalls zu outen. Schumacher sagte weiter: „Wir leben aber natürlich auch an Orten, wo die Leute wahrscheinlich auch ein bisschen weltoffener sind. Ich glaube, deshalb kommt uns da nur Positives entgegen.“ Der Grund für das Coming-out seien ihm zufolge aber nicht die erhofften positiven Reaktionen gewesen. „Das war nie mein Wunsch“, sagte er. „Ich wollte es ursprünglich ganz ‚egoistisch‘ für uns beide machen“.

Christina Koch, 47, Astronautin, fühlt sich unperfekt. Von Oprah Winfrey danach gefragt, welchen Rat sie jungen Frauen gebe wolle, sagte sie: „Du bist genug.“ Daraufhin erzählte sie davon, wie in ihrer alten Highschool eine Statue von ihr aufgestellt worden ist. „Ich fühlte mich unwohl damit.“ Die Statue habe zu perfekt ausgesehen, als dass sich Koch von ihr repräsentiert fühlte. Sie hätte die Sorge gehabt, dass Schülerinnen und Schüler die Statue sehen und in Angesicht der „perfekten Statue“ denken würden, dass sie nicht gut genug seien. Koch habe das zum Anlass genommen, um in ihrer Rede bei der Einweihung der Statue darauf hinzuweisen, dass auch sie nicht perfekt sei. Dass sie als Schülerin Fehler gemacht habe, verletzt worden sei und andere verletzt habe. Christina Koch war im April mit drei anderen Astronauten mit der „Artemis 2“-Mission zum Mond geflogen.

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William, 43, Prinz, trifft eine Königin vom anderen Ende der Welt. Auf einem Foto bei Instagram zeigte er sich gemeinsam mit Māori-Königin Te Arikinui Kuini Nga wai hono i te po, 29, auf Schloss Windsor.  William schrieb dazu: „Es war mir eine große Freude.“ Dem neuseeländischen Portal „1news“ zufolge war es das erste Mal, dass ein Māori-Monarch auf dem Schloss Windsor empfangen worden sei. In einer Stellungnahme auf den Social-Media-Kanälen von Te Arikinui hieß es, die beiden hätten „eine Reihe globaler Themen erörtert“. Die Māori-Königin habe „ihren Glauben an die Kraft indigenen Wissens“ bekräftigt und die „intergenerationelle Verantwortung, um zur Bewältigung der ökologischen und sozialen Herausforderungen der Welt beizutragen“.

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