SZ 15.04.2026
01:21 Uhr

(+) „Maischberger“: Der „Machiavelli mit Orangenhaut“


Müssen die Europäer Donald Trump helfen, die Straße von Hormus zu sichern? Bei „Maischberger“ sind sich Omid Nouripour und Karl-Theodor zu Guttenberg einig: Nein zu sagen, ist auch keine Option.

(+) „Maischberger“: Der „Machiavelli mit Orangenhaut“
Heute einer Meinung: der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (li.) und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (re.) von den Grünen. WDR/Oliver Ziebe

Wenn in deutschen Talkshows über den Krieg in Iran diskutiert wird, gibt es ein doppeltes Dilemma. Die Europäer sind in Entscheidungen über das Kriegsgeschehen in keinerlei Hinsicht eingebunden, sodass Empfehlungen aller Art eigentlich immer nur ein Trockenskikurs sind, wie Franz Josef Strauß folgenlose Diskussionen im luftleeren Raum gerne genannt hat. Und man weiß nie, welche Halbwertszeit die jeweilige Diskussionsgrundlage überhaupt hat, je nachdem, welche Tageslosung US-Präsident Donald Trump gerade ausgibt. „Der Plan definiert sich nach der Morgenlaune des Präsidenten“, sagt der ehemalige CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Schriftstellerin Juli Zeh bemüht bei „Maybrit Illner“ eine neue Theorie: Vielleicht sind die irren Drohungen des US-Präsidenten bloß eine gewiefte Verhandlungsstrategie.

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