SZ 20.09.2026
18:30 Uhr

(+) Mecklenburg-Vorpommern: Die CDU ist nur noch ein Schatten ihrer selbst


Kanzler Friedrich Merz lehnt einen Rücktritt ab und zeigt damit, wie ernst die Lage für ihn und seine Partei ist. Aber Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beweist, dass die Mitte die AfD noch bremsen kann.

(+) Mecklenburg-Vorpommern: Die CDU ist nur noch ein Schatten ihrer selbst

Das Urteil der Wählerschaft ist inzwischen brutal für jene, die weder eine herausragende Persönlichkeit noch eine griffige Botschaft anbieten. Der CDU-Kandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, ist durchaus sympathisch und seriös, aber er setzte im Wesentlichen auf die Erkenntnis, dass in der Politik wie auch im Fischbrötchen die Mitte das Beste sei. Da konnte schnell der gedankliche Schluss folgen, die CDU sei so unterhaltsam wie trockenes Brot – und so lebendig wie ein toter Fisch. Am Wahlabend zerschellte die CDU dann nach stundenlangem Überlebenskampf an der Fünf-Prozent-Hürde. Es ist eine Demütigung, wie sie diese staatstragende Partei noch nie erlebt hat.

Nach dem Beben ist vor dem Beben? Fünf Ostdeutsche über den Erfolg der AfD, die Normalisierung des Radikalen, der Gewalt - und das, was ihnen Hoffnung macht.

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