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08.04.2026
16:50 Uhr
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Wer hochbegabt ist wie Claudia Preis, wird schnell als arrogant abgestempelt. Seit Kurzem ist die Münchnerin Mitglied im weltweiten Mensa-Verein – und erklärt, was die Superschlauen mit Schnauzbartträgern gemeinsam haben.

Claudia Preis weiß erst seit eineinhalb Jahren, dass sie hochbegabt ist. Johannes Simon
Claudia Preis, 47, ist schlau – schlauer als der Durchschnitt: Sie gehört zu den zwei Prozent der Menschen, die laut Schätzungen hochbegabt sind, also einen Intelligenzquotienten (IQ) von 130 oder höher haben. Das weiß die Münchnerin, die in Europäischer Ethnologie mit einer Arbeit über bayerische Volkssänger zwischen 1870 und 1930 promoviert ist und heute im IT-Bereich einer großen Versicherungsgesellschaft arbeitet, allerdings erst seit eineinhalb Jahren. Erst damals hat sie einen wissenschaftlich anerkannten IQ-Test absolviert, und ist seitdem Mitglied im weltweiten Hochbegabten-Verein Mensa, eine Mensanerin. In Deutschland hat der Verein mehr als 18 000 Mitglieder und ist damit hierzulande das größte Netzwerk für hochbegabte Menschen.
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