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06.04.2026
15:36 Uhr
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Hielt sich der gesuchte KZ-Arzt Josef Mengele 1961 unbemerkt in der Schweiz auf und nicht in Südamerika? Ein Historiker klagt auf die Freigabe der Unterlagen, die das belegen könnten.

Konnte der mit Haftbefehl gesuchte Josef Mengele 1961 unbehelligt in die Schweiz reisen? Diese Frage wird in Schweizer Medien gerade diskutiert, denn sollte sie sich als zutreffend erweisen, wäre es ein Skandal, der viele weitere Fragen zur Arbeit der Schweizer Behörden und Nachrichtendienste aufwirft. Mengele, der ehemalige Arzt des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, wurde nie gefasst und für seine Verbrechen bestraft. Er ertrank 1979 in Brasilien beim Baden nach einem Schlaganfall. Sein Grab wurde erst 1985 entdeckt und nach gerichtsmedizinischen Untersuchungen des Skeletts konnte seine Identität bestätigt werden.
Jens-Christian Wagner leitet die Gedenkstätte Buchenwald, wo für den Gedenktag der Befreiung im April propalästinensischer Protest angekündigt ist. Ein Gespräch über die Lehren der Geschichte – und Palästinensertücher in einem ehemaligen KZ.
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