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15.09.2026
15:06 Uhr
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Alexander K. soll seine Freundin geschlagen und mit einer Säge verletzt haben. Er ist kein Unbekannter: 2013 wurde er wegen des „Maschsee-Mordes“ verurteilt. Wie kam er so früh frei?

Alexander K. spricht viel von seiner „Community“ und seinen „Fans“. Fans, die sich in einer Chatgruppe namens „Die wahren Gläubigen“ austauschten, und deren Zentrum K. selbst bildete. Auch heute, in der dritten Großen Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf, steht K. wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit, und er nutzt das sehr eloquent. Rund anderthalb Stunden wird der reichlich tätowierte 38-Jährige mit dem zurückgegelten blonden Haar über sich selbst reden – und dabei alle Anschuldigungen zurückweisen, deretwegen er hier auf der Anklagebank sitzt.
Maren Becker wurde in einer Bielefelder Klinik von einem Arzt betäubt und vergewaltigt. Einen Prozess gab es nie, der Mann hat sich umgebracht. Aber eine Frage lässt Becker nicht los: Hätten Kollegen den Serientäter stoppen können?
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