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05.10.2026
16:12 Uhr
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Vor dem Münchner Landgericht sind sieben Männer angeklagt, die einen 20-Jährigen auf offener Straße entführt haben sollen. Doch vor Gericht säen deren Anwälte Zweifel an der Story – und bringen einen ominösen V-Mann ins Spiel.

Sieben Männer sollen einen Juwelierssohn in München entführt haben – um einen Millionenbetrag zu erpressen.
Foto: Susi Wimmer
Die Geschichte hat alle Zutaten, die einen erfolgreichen Blockbuster ausmachen: eine Bande von sieben Männern, die sich teils als Polizisten verkleiden und einen in der Gold-Branche tätigen Mann entführen, eine Lösegeldforderung in Millionen-Höhe und eine erfolgreiche Befreiungsaktion der Polizei in einem Hotel. Allerdings erzählt die Geschichte nicht ein Drehbuchschreiber, sondern eine Staatsanwältin mit ihrer Anklageschrift: Vor der 10. Strafkammer am Landgericht München I sind sieben Männer wegen erpresserischen Menschenraubs angeklagt.
In den Promi-Zelten winken sie mit 500-Euro-Scheinen, dann knien sie auf dem versifften Klo, um eine Line zu ziehen. Und die Fahnder? Lauschen, schlagen zu – und blicken oft in menschliche Abgründe.
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