SZ 01.04.2026
05:08 Uhr

(+) Psychiatrie: Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen


Die WHO spricht sich gegen die Elektrokonvulsionstherapie bei starken psychischen Erkrankungen aus. Doch Psychiater sind überzeugt: Die Methode hilft und hat kaum Nebenwirkungen. Was ist da los?

(+) Psychiatrie: Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen

Es ist nicht so, dass Alexander Sartorius die Ängste nicht verstehen könnte. „Klar, das widerspricht ja erst mal dem gesunden Menschenverstand, jemandem Strom durch den Kopf zu schicken, bis er einen Anfall kriegt, und dann zu hoffen, dass es ihm guttäte“, sagt der Psychiater, der am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim (ZI) unter anderem als Oberarzt die Abteilung für Elektrokonvulsionstherapie (EKT) leitet.

Medikamente und Psychotherapie helfen schlechter als erhofft gegen Krankheiten wie Depressionen und Angststörungen. Braucht es ganz neue Ansätze – oder müssen Betroffene lernen, mit ihren Leiden zu leben?

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: