SZ 19.05.2026
05:15 Uhr

(+) Raoul Roßmann im Interview: „Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen“


Drogerie-Erbe Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD, plädiert für eine Reform der Erbschaftsteuer und erklärt, warum er die Bücher seines Vaters nur so mittelgut findet.

(+) Raoul Roßmann im Interview: „Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen“
Raoul Roßmann, Inhaber der Drogeriekette Rossmann, erklärt, warum er glaubt, im Paradies zu leben, und es gut ist, es manchmal zu verlassen. Philipp Schmidli/picture alliance/dpa/KEYSTONE

In seinem Büro in Burgwedel bei Hannover steht Raoul Roßmann, 41, im Tennisdress in Jubelpose mit nach oben gestrecktem Schläger in der Hand – aber nur als gerahmte KI-Bleistiftzeichnung in einem Fach der Regalwand. Der Rossmann-Chef, der die Drogerie vor fünf Jahren von seinem Vater Dirk Roßmann übernahm, liebt Tennis. Und Schachspielen. Und, ja, vermutlich auch KI-Bilder, zumindest postet er sie häufiger auf seinem Linkedin-Profil. An diesem Montagvormittag sitzt er ziemlich entspannt auf einer Couch mit Blick auf ebenjenes KI-Bild. Doch die Gemütlichkeit verfliegt schnell: Geht es um Politik, wird er emotional.

Benjamin Otto steht nun an der Spitze eines Weltkonzerns. Der neue Kopf der Otto Group spricht über die Last eines Milliardenerbes und darüber, wie er den Kapitalismus verändern will.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: