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11.10.2026
14:51 Uhr
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Sinnvoll? Ungerecht? Die Debatte um die Erbschaftsteuer wird auch unter Ökonomen geführt – und nicht mal sie sind einig, ob sie reformiert gehört.

Wenn dieser Tage das Bundesverfassungsgericht über die Erbschaftsteuer berät, kommen auch Wissenschaftler zu Wort. Doch wo schon Politik und NGOs streiten, ist es bei den Forschenden nicht anders. Quasi einig sind die Wirtschaftswissenschaftler meist in einem: Die Zahlen zeigen, dass die Erbschaften in vielen westlichen Gesellschaften in den vergangenen Jahrzehnten zunehmen und dieser Trend sich verstetigt. Das verstärkt hierzulande die ohnehin hohe Vermögensungleichheit. Die Uneinigkeit beginnt aber schon bei der Frage, ob das heißt, dass die Steuer in der jetzigen Form überarbeitet werden muss – und wie.
Unbedingt, sagt Blinkist-Gründer Sebastian Klein, der große Teile seines Vermögens gestiftet hat. Auf keinen Fall, entgegnet Rainer Kirchdörfer, der milliardenschwere Familienunternehmen vertritt. Ein Streitgespräch.
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