SZ 08.03.2026
14:24 Uhr

(+) Straße von Hormus: China und seine heikle Nähe zu Iran


China kauft mehr iranisches Öl als jedes andere Land. Doch im Krieg zwischen Israel, den USA und Iran reagiert die Führung in Peking erstaunlich vorsichtig. Für die Volksrepublik steht vor allem eines auf dem Spiel: die eigene Wirtschaft.

(+) Straße von Hormus: China und seine heikle Nähe zu Iran

Wer sehen möchte, wo die Freundschaft zwischen China und Iran Gestalt annimmt, der muss nicht nach Peking oder Teheran reisen. Es reicht, wenn man auf Chinas Ostküste blickt. In den Industriehäfen der Provinz Shandong entladen riesige Öltanker jeden Tag gewaltige Mengen Rohöl. Ein bedeutender Teil davon stammt aus Iran. Schätzungen zufolge importiert China mehr als eine Million Barrel iranisches Öl – pro Tag.

Um 20 bis 30 Cent sind die Benzinpreise in nur einer Woche gestiegen. Der Krieg in Nahost gefährdet das deutsche Wirtschaftswachstum. Viele Bürger haben jetzt das Gefühl: Hier kann etwas ins Rutschen kommen.

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