SZ 09.04.2026
14:52 Uhr

(+) Suizidprävention: „Ich möchte, dass du lebst!“


Was macht ein Suizid mit den Hinterbliebenen? Und wie ließe sich ein solcher verhindern? Reden kann Leben retten. So lautet die Erkenntnis eines Abends, der seltene Einblicke in ein schwieriges Thema gewährt.

(+) Suizidprävention: „Ich möchte, dass du lebst!“
Dass Menschen Selbstmordgedanken hegen, ist keine Seltenheit: Alle fünf Minuten unternimmt in Deutschland ein Mensch einen Suizidversuch. Martin Hangen/mauritius images

Es ist ein kundiges Publikum, das sich an diesem kalten Abend in einem Ebersberger Seminarraum eingefunden hat. Aber man muss hinzufügen: leider. Denn es geht um das Thema Suizid. Darum, dass Menschen manchmal den Wunsch haben, ihr eigenes Leben zu beenden. Und diesen Wunsch manchmal sogar in die Tat umsetzen.

Miriam Alkämper hat sich mit gerade mal 20 Jahren dazu entschieden, auf einer Palliativstation zu arbeiten. Hier erklärt sie, warum angesichts des Todes Stühle manchmal wichtiger sind als Spritzen.

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