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01.04.2026
14:11 Uhr
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Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird zum Kommunikationsfiasko für den Kanzler: Der Gast widerspricht Merz deutlich. Nun soll es keine Rolle mehr spielen, von wem die Idee mit der 80-Prozent-Quote stammt.

Es mag nur eine Zahl sein, aber mit Zahlen können Erwartungen geschürt werden – oder Ängste. Und Kanzler Friedrich Merz muss sich nun fragen lassen, ob es klug war, nach seinem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zu erklären, dass 80 Prozent der etwa 940 000 nach Deutschland geflüchteten Syrerinnen und Syrer binnen drei Jahren zurückkehren sollen. Zumal viele bereits eingebürgert oder gut integriert sind. Außerdem gibt es asylrechtliche Vorgaben.
Unser Autor begegnet dem Präsidenten Ahmad al-Sharaa bei dessen Gastbesuch in Deutschland. Über ein Treffen zweier, die sich in ihrer Heimat einst vor dem Regime verstecken mussten.
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