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31.03.2026
14:44 Uhr
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Friedrich Merz ist bekannt für klare Ansagen. Doch sein etwas vernuschelter Satz zur Rückkehrquote von Syrern hat ein Missverständnis ausgelöst. Jetzt bemüht sich der Kanzler um Klarstellung.

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei ihrer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Kay Nietfeld/dpa
Friedrich Merz kommuniziert anders als seine beiden Vorgänger. Angela Merkel und Olaf Scholz waren bedacht darauf, sich nicht zu sehr festzulegen. Seine Karriere ist dagegen geprägt von Klartext und schneidigen Aus- und Ansagen – darin bleibt er sich treu. 2018 zum Beispiel, bei der Bewerbung für den CDU-Vorsitz, sagte Merz: „Wir können wieder bis zu 40 Prozent erzielen und die AfD halbieren.“ Daran wird er bis heute gemessen. Und die AfD könnte ihn nun im nächsten Bundestagswahlkampf an einer Zahl messen, die jedoch eher die Geschichte eines Missverständnisses ist.
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa erhält in Berlin viel Zuspruch von der Bundesregierung. Flüchtlingshelfer befürchten das Aufflammen einer „zynischen Rückführungsdebatte“.
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