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20.05.2026
06:33 Uhr
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Der US-Präsident bestraft republikanische Kritiker gern, indem er ihnen Gegenkandidaten vor die Nase setzt. Nun hat es auch den Abgeordneten Thomas Massie erwischt, der sich für die Freigabe der Epstein-Akten eingesetzt hatte.

Thomas Massie, Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus für Kentucky, ist bei Präsident Trump in Ungnade gefallen. JON CHERRY/Getty Images via AFP
Am Dienstagabend ging US-Präsident Donald Trumps Rachefeldzug in die nächste Runde, sein Ziel diesmal: Thomas Massie aus Kentucky. Dieser ist zwar wie Trump Republikaner und sitzt seit 2012 im US-Repräsentantenhaus. Allerdings erlaubt er sich, dem US-Präsidenten gelegentlich zu widersprechen. Trump erträgt allerdings Kritik nicht gut, am wenigsten Kritik aus den eigenen Reihen und erst recht nicht bei Themen wie dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein oder Iran und Israel.
Die Lehrerin Lilly Burrow hat 2024 Donald Trump gewählt, sie fand ihn „grandios“. Mittlerweile hält sie ihn für einen geldgierigen, verrückten Autokraten. Sie wäre zwar immer noch „lieber tot als linksliberal“, aber nicht mit ihm. Kippt da gerade was in den USA?
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