|
27.05.2026
09:24 Uhr
|
ICE ist aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden. Hat die US-Regierung ihre Migrationspolitik geändert? Oder agiert die Einwanderungsbehörde inzwischen einfach nur diskreter?

Vor einigen Tagen kam es vor einem Abschiebegefängnis in Newark, New Jersey, zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und ICE-Agenten. David Dee Delgado/Reuters
Der Song ist erst ein paar Monate alt und schon ein Klassiker. Bruce Springsteen hat „Streets of Minneapolis“ am 24. Januar geschrieben – an dem Tag, an dem Alex Pretti erschossen wurde. Zwei Wochen vorher war Renée Good getötet worden. Springsteens Lied handelt von „Trumps Schlägertruppen“ und vom Widerstand dagegen. „Wir werden uns an die Namen jener erinnern, die auf den Straßen von Minneapolis starben“, singt Springsteen. Um die Behörden, die Springsteen Schlägertruppen nennt, scheint es jedoch ruhig geworden zu sein.
Die Bilder von uniformierten ICE-Trupps, die Migranten in den USA festnehmen, gehen um die Welt. Was sie nicht zeigen, sind der Schrecken und die Verzweiflung der betroffenen Familien in den Monaten danach. Die Geschichte einer Verhaftung – und wie es danach weiterging.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: