Es ist die wohl letzte Jahresbilanz als unabhängiges Unternehmen: Der Stahlverarbeiter und -händler Klöckner & Co (Klöco) setzte im vergangenen Jahr mit 6,4 Milliarden Euro vier Prozent weniger um, doch das Betriebsergebnis stieg um ein Viertel, wie der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich stand aber wie schon 2023 und 2024 ein Verlust, wobei er mit 53 Millionen Euro weniger als ein Drittel so hoch war wie im Vorjahr. Die 120 Jahre alte Traditionsfirma von Rhein und Ruhr leidet unter der schwachen Konjunktur und der niedrigen Stahlnachfrage. Und die Firma wird bald einem US-Rivalen gehören, denn der Metallverarbeiter Worthington Steel aus Ohio übernimmt das S-Dax-Mitglied gerade.
