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02.06.2026
16:17 Uhr
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Ungarns Regierungschef Magyar will Staatspräsident Sulyok aus dem Amt jagen, weil dieser den antidemokratischen Kurs seines Vorgängers geduldet habe. Der Machtkampf ist eröffnet.

Premierminister Péter Magyar (links) betrachtet Präsident Tamás Sulyok als einen Handlanger der abgewählten Fidesz-Partei. Szilard Koszticsak/AP
Die Frist war am 31. Mai abgelaufen: Bis Mitternacht hatte der ungarische Präsident Tamás Sulyok Zeit, aus freien Stücken sein Amt niederzulegen. Ansonsten – so hatte es der neue Ministerpräsident, Péter Magyar, bereits im Wahlkampf angekündigt – werde das Staatsoberhaupt notfalls seines Amtes enthoben. Die Autorität des Amtes, so hatte der im April mit großer Mehrheit gewählte Politiker argumentiert, müsse wiederhergestellt werden und der nächste Staatspräsident ein echter Vertreter aller Ungarn sein, nicht nur ein Handlanger der abgewählten Fidesz-Partei und von Ex-Premier Viktor Orbán.
Bis der Wahlsieger Péter Magyar als Ministerpräsident vereidigt wird, dürften Wochen vergehen. Was kann in der Zeit noch passieren? Und welche Prioritäten hat Magyar für seinen Start ins Amt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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