SZ 29.05.2026
14:38 Uhr

(+) Unruhe in der CSU: Warum es Markus Söder so ergehen könnte wie einst Edmund Stoiber


Noch kann sich der CSU-Parteichef an der Macht halten. Doch einiges erinnert stark an das Ende von Stoibers Amtszeit. Und ein potenzieller Nachfolger stünde auch bereit.

(+) Unruhe in der CSU: Warum es Markus Söder so ergehen könnte wie einst Edmund Stoiber
Wer folgt? Wer nach Markus Söder CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident wird, ist noch unklar. Dass jemand nachfolgt, ist dagegen klar. Foto: Peter Kneffel/dpa

Die vergangene Woche kann sich Markus Söder in seinem Terminkalender dick anstreichen, denn sie markiert einen Wendepunkt in seiner politischen Karriere, um nicht zu sagen: Sie ist aller Voraussicht nach der Anfang vom Ende. Jedenfalls ist es schwer vorstellbar, dass die CSU mit ihm als Spitzenkandidat in die Landtagswahl 2028 zieht, es sei denn, die Partei wird von einer bisher unbekannten Lust am Untergang befallen. Als Ministerpräsident und Parteichef hat Söder seit seinem Amtsantritt 2018 ausschließlich schlechte bis miserable Wahlergebnisse zu verantworten.

Bayerns Ministerpräsident propagiert die neue Ernsthaftigkeit, doch dann schreibt CSU-Vize Weber einen Brief. Ist das nur konstruktive Kritik? Oder der Anfang von Söders Ende?

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