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22.04.2026
10:00 Uhr
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Das Konzept soll Aufbau, Struktur und Umfang der Streitkräfte für die Zukunft festlegen. Die Welt sei „unberechenbar“ geworden, sagt der Verteidigungsminister und warnt entschieden vor Russland.

„Sonst könnten wir Wladimir Putin auch gleich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen“: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius legt bewusst nicht alle Szenarien offen. Kay Nietfeld/dpa
An den Anfang stellt Boris Pistorius ein Versprechen. Die Bundeswehr werde die Einsatzbereitschaft weiter stärken – „und das mit Tempo“. Der Verteidigungsminister ist gekommen, um ein neues Dokument mit dem Titel „Gesamtkonzeption militärische Verteidigung“ zu präsentieren. Es ist die erste Militärstrategie in der Geschichte der Bundesrepublik. „Selten war eine Militärstrategie so nötig wie in dieser historischen Phase“, sagt Pistorius. Die Bedrohungslage habe sich vor allem seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verschärft, außerdem werde die internationale Rechtsordnung infrage gestellt wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.
In einem Wald in Brandenburg übt die Bundeswehr mit aufblasbaren Panzern, Minenattrappen und Ponchos, potenzielle Kriegsgegner in die Irre zu führen. Als Wappentier dient dem Stützpunkt ein Meister der Täuschung.
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