Ein Problem, das in Zeiten der medialen Ausdifferenzierung immer häufiger wird: Wenn so viele Leute durcheinanderreden und ihre Version der „Wahrheit“ hinauströten, und allesamt bei voller Lautstärke, angriffslustig, teils auch mit unübersehbarem Missionseifer, dann ist es gar nicht so leicht zu beantworten, welche Version am Ende eigentlich hängen bleibt. Also: bei einem selbst. Als Leser, als Leserin. Was merkt man sich? Außer dem Getöse, natürlich. Und haben Gerichte noch irgendeine Chance, die „Wahrheit“ zu beschützen?
