SZ 11.10.2026
15:09 Uhr

Die Toten Hosen: „Wenn das in Deutschland wäre – okay. Aber das hier ist Buenos Fucking Aires!“


„Die Toten Hosen“ füllen auf ihrer Abschiedstour in Argentinien eine 15 000-Plätze-Arena. Wieso haben die Punkrocker gerade hier so wahnsinnig viele Fans? Ein Konzertbesuch.

Die Toten Hosen: „Wenn das in Deutschland wäre – okay. Aber das hier ist Buenos Fucking Aires!“
Engagierte Tote-Hosen-Fans diesen Samstag in der Movistar Arena in Buenos Aires. Die Punkband haben hier ihr voraussichtlich letztes Konzert in Argentinien gegeben.
Foto: Guido Piotrkowski/dpa

Heiko Geibel ist ein Fan der allerersten Stunde. Das erste Mal hat er Die Toten Hosen mit 14 erlebt. Große, wilde, weite Welt im kleinen Saarland, woher er stammt. Danach gab es kein Halten mehr. Geibel ist jetzt 57, einen größeren Teil seines Gehalts von der Firma Saarstahl hat er mitsamt seinen Urlaubstagen in diese Tote-Hosen-Leidenschaft gesteckt. Bei 1300 Konzerten habe er die Düsseldorfer Band begleitet, selbst nach China. Doch auf den Abend heute blickt er überraschend unterkühlt: „Ich erwarte mir nicht viel“, sagt er. Die Halle sei einfach zu groß.

Für die Konzerte von „Oasis“ im kommenden Jahr gibt es Tickets nur noch in digitaler Form.  Wer ein Erinnerungsstück für die Pinnwand wünscht, muss mehr zahlen – und bekommt das hübsch dekorierte Papierstück erst nach der Veranstaltung.

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