Zehntausende Menschen sind kürzlich auf die Straße gegangen, um gegen die Energiepolitik der Bundesregierung zu demonstrieren – sie setze weiter auf fossile Energien statt auf Erneuerbare. Denn Energie- und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat mehrere Reformen geplant: Nicht nur will sie die Einspeisevergütung neuer Dachsolaranlagen streichen, sondern auch Wind- und Solaranlagen stärker an den Kosten und Risiken des Stromnetzes beteiligen. Ist die Kritik an den Plänen berechtigt? Fragen an Christian Rehtanz, der an der TU Dortmund das Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft leitet.
