SZ 18.03.2026
12:47 Uhr

Medizin: „Runner's High“: Gibt es den Rausch beim Laufen?


Plötzlich läuft man wie auf Wolken – so beschreiben Sportler das Euphorie-Gefühl. Die Forschung zeigt: Der Zustand entsteht ganz anders als gedacht, und hat vielleicht einen tieferen Sinn.

Medizin: „Runner's High“: Gibt es den Rausch beim Laufen?
Weiter, immer weiter, wie auf Wolken: Wie kommt es zu diesem Zustand? AntonioGuillem/imago/Panthermedia

Joyce Hübner läuft jeden Tag exakt 42,195 Kilometer. Ihr Ziel: 495 Marathons an 495 aufeinanderfolgenden Tagen. Damit will sie einen Weltrekord aufstellen, einfach ist das nicht. Aber aus der Zeit vor ihrem Rekordversuch kennt sie es noch gut, dieses euphorische Gefühl, wenn Schmerz in Leichtigkeit und Anstrengung in Glück übergeht: das „Runner’s High“. „Man läuft wie auf Wolken, alles geht superleicht, ich merke dann förmlich gar keine Anstrengung mehr“, erklärt die Extremsportlerin am Abend ihres 269. Marathons am Telefon. Sie habe noch nie Drogen genommen, aber so in etwa stelle sie es sich vor. Wie einen Rausch.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: