Anfang vergangener Woche war die Welt der österreichischen Sozialdemokraten noch in Ordnung. Da hatte der Film „Bruno – der junge Kreisky“ seine Galapremiere im Wiener Gartenbaukino. Er handelt von jenem sozialistischen Aktivisten und Widerstandskämpfer, der später nicht nur Bundeskanzler, sondern auch eine der wichtigsten politischen Figuren Österreichs überhaupt werden sollte. Auf Bruno Kreisky können sich innerhalb der SPÖ alle einigen, aber das war es dann auch schon. Noch während SPÖ-Chef Andreas Babler mit anderen Parteifunktionären einträchtig im Kino saß, wurde hinter den Kulissen Bablers Demontage betrieben.
