Man könnte meinen, der Staub Nordfrankreichs sei längst Geschichte, die langen Pflasterpassagen ein Anachronismus in einer glattgebügelten Welt aus Karbon, Wattwerten und Sponsorenfarben. Doch dann bricht ein Aprilsonntag an, irgendwo zwischen Compiègne und Roubaix, und alles, was modern sein will, zerbricht an der alten Wahrheit des Radsports: Paris–Roubaix fährt man nicht – man erträgt es.
