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01.04.2026
10:52 Uhr
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In Deutschland und anderen europäischen Ländern spionieren und sabotieren „Wegwerf-Agenten“, offenbar im russischen Auftrag. Einer der Anwerber ist ein gewisser „Lucky Strike“. Chats offenbaren, wie er seine Leute rekrutierte – etwa für Brandanschläge.

„Wir haben glorreiche Jobs vor uns“: Serhij S. (Mitte) vor Gericht im polnischen Wrocław. Er ist einer der Männer, die von „Lucky Strike“ mit markigen Sprüchen angeworben wurden. SZ
Vielleicht ahnte der Auftraggeber, dass etwas schiefgelaufen war. Er benötige jetzt gleich Fotos vom Tatort, schrieb er im Januar 2024 an den Ukrainer Serhij S.: „Es ist dringend, damit wir es beweisen können!“ Der Boss wolle Belege dafür, dass Serhij S. seinen Auftrag wirklich ausgeführt hatte, dass er wirklich ein Feuer gelegt hatte. Es sollte eine der letzten Nachrichten zwischen Serhij S. und demjenigen sein, der sich auf Telegram mal Alexej, mal „Lucky Strike“ nannte.
Länder wie Russland attackieren immer öfter deutsche Unternehmen. Beschäftigte, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, müssten genauer durchleuchtet werden, fordern Fachleute. Doch wie weit soll das gehen?
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