SZ 19.08.2026
11:35 Uhr

Sportmedizin: Die Hitze als Trainingspartner


Profisportler setzen ihren Körper bewusst hohen Temperaturen aus, um leistungsfähiger zu werden.  Was Hitzetraining bewirkt – und wann es für Hobbysportler gefährlich sein kann.

Sportmedizin: Die Hitze als Trainingspartner
Durch die wiederholte Belastung in der Hitze passt sich der Körper an. Julian Stratenschulte/Julian Stratenschulte/dpa

Patrick Lange, dreimaliger Ironman-Weltmeister, trägt beim Training im Sommer auch dicke Kleidung. „Es ist viel intensiver“, sagt Lange. Während die meisten Menschen bei Hitze den Schatten aufsuchen, Sport in die Morgenstunden verlegen oder ganz darauf verzichten, setzen sich auch andere Profiathleten bewusst hohen Temperaturen aus. Um die Toleranz und die Leistungsfähigkeit zu steigern, simulieren sie Hitze während des Trainings durch Schwitzanzüge, beheizte Räume oder mehrere Lagen Kleidung. Besonders im Ausdauersport ist diese Art des Trainings beliebt.

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