Ein neuer Außenseiter: Am Samstag stieg mit Heidenheim einer der größten Underdogs der Bundesliga-Geschichte ab, in der nächsten Saison übernimmt die Rolle des Außenseiters dafür die SV Elversberg. Die Saarländer scheiterten im Vorjahr noch in der Aufstiegsrelegation, dieses Mal vermieden sie den Umweg und schafften durch ein 3:0 (2:0) gegen Preußen Münster den direkten Aufstieg. Der Club aus der Gemeinde Spiesen-Elversberg ist der 59. Club in der 1. Bundesliga. Einen Bahnhof in unmittelbarer Stadionnähe gibt es übrigens nicht, als Fan muss man bei der Anreise ein wenig flexibel sein.
In die Relegation geht der SC Paderborn, der Hannover 96 noch überholte. Gegner ist der VfL Wolfsburg. Absteigen muss neben Münster auch Fortuna Düsseldorf. Greuther Fürth hat noch die Chance, in der Relegation den Klassenerhalt zu schaffen.
Ergebnisse: Magdeburg – Kaiserslautern 0:1 (0:0), Karlsruhe – Bochum 1:2 (1:1), Hannover – Nürnberg 3:3 (2:1), Darmstadt – Paderborn 0:1 (0:1), Fürth – Düsseldorf 3:0 (3:0), Schalke – Braunschweig 1:0 (1:0), Bielefeld – Hertha BSC 6:1 (0:1), Dresden – Kiel 2:1 (2:0), Elversberg – Münster 3:0 (2:0)
Die Ausgangslage: Spannender hätte der letzte Spieltag der zweiten Liga kaum sein können. Hinter den bereits aufgestiegenen Schalkern lauerten punktgleich die SV Elversberg, Hannover 96 und der SC Paderborn dahinter. Die besten Voraussetzungen hatte dank des besseren Torverhältnisses Elversberg. Klar war aber für alle Teams: Es muss ein Sieg her.
Und auch hinten war vieles möglich. Münster war schon abgestiegen, aber Greuther Fürth wollte den direkten Abstieg noch verhindern, Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig traten an, um direkt die Klasse zu halten. Es gab kaum Spiele an diesem 34. Spieltag, in denen es nicht um den Aufstieg oder gegen den Sturz in die Drittklassigkeit ging.
