Nun sind auch die letzten beiden Opfer geborgen: An diesem Mittwoch wurden die Leichen von zwei Frauen aus der Tiefe an Land geholt, es sind zwei von insgesamt sechs Menschen, die in der Devana-Kundu-Höhle auf den Malediven ihr Leben verloren. Was genau passiert ist, dazu sind noch viele Fragen offen – Indizien sprechen aber dafür, dass den fatalen Ereignissen viele Fehler vorausgingen. Das ist bisher bekannt:
Wer sind die Opfer?
Bei fünf der Toten handelt es sich um Italiener: Monica Montefalcone, außerordentliche Professorin für Ökologie an der Universität Genua, ihre Tochter Giorgia Sommacal, den Meeresbiologen Federico Gualtieri, die Forscherin Muriel Oddenino sowie den Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Montefalcone und Oddenino waren nach Angaben ihrer Universität auf Forschungsmission vor Ort, wollten marine Ökosysteme und den Klimawandel untersuchen. Die Tauchfahrt zur Devana-Kundu-Höhle in der vergangenen Woche unternahmen die fünf aber privat. Bei der Bergungsaktion kam zudem Mohamed Mahudhee ums Leben, ein maledivischer Rettungstaucher. Sowohl er wie auch die Italiener waren erfahrene Taucher.
