Die Beschäftigten des Auswärtigen Amts hatten am späten Dienstagabend deutscher Zeit für rund zwei Stunden keinen Zugang zum Internet. Das erfuhr der SPIEGEL aus Diplomatenkreisen.
Mitarbeiter in der Zentrale am Werderschen Markt und in den Auslandsvertretungen wunderten sich, dass sie keine Mails verschicken konnten. Auch Telefone fielen aus. Das Lagezentrum war zeitweise nicht über die regulären Kanäle erreichbar.
Über die Gründe herrschte bis zum Mittwochvormittag unter den Beschäftigten Unklarheit. Ein Hackerangriff konnte mittlerweile ausgeschlossen werden. Nach SPIEGEL-Informationen wurde an den Servern ein turnusmäßiger Komponententausch vorgenommen. Die neuen Komponenten funktionierten aber offenbar fehlerhaft und mussten zurückgetauscht werden.
