Der frühere James-Bond-Darsteller Daniel Craig ist einem Bericht zufolge unter die Pub-Besitzer gegangen. Der 58-jährige Engländer kaufte sich laut der Londoner »Times« beim Pub Horseshoe in Clerkenwell, nördlich der Londoner City, ein.
Die urige Kneipe wird dem Bericht zufolge seit 36 Jahren von einem Paar betrieben, das nun aber in Rente geht. Laut Vorbesitzerin Pauline Tucker treibt im Keller sogar der Geist eines einstigen Henkers namens Gilbert sein Unwesen.
Craig, dessen Eltern und Großeltern schon einen Pub betrieben haben, lässt sich davon aber nicht abschrecken. Man könne dem Gespenst ja mal ein Getränk spendieren, scherzt er laut »Times« am Tresen sitzend. Er und seine beiden Geschäftspartner wollen den Laden, an dessen Standort schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts die traditionellen englischen Biersorten Ale und Bitter ausgeschenkt werden, jetzt erst einmal renovieren lassen.
»Man wird mich hier freitagabends sehen können«
Trotzdem solle der Pub kein Lokal für die Londoner Schickeria werden, betont Craig in dem Gespräch mit der »Times«. »Natürlich würden wir uns freuen, wenn auch schicke Leute zu uns kommen und ein bisschen Geld liegen lassen. Aber darum geht es nicht. Unser Ziel ist es, dass sich jeder den Besuch bei uns leisten kann und niemand Hemmungen haben muss, durch die Tür zu kommen«, so der frühere 007-Darsteller.
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Wenn das Horseshoe nach dem Umbau öffnet, könnten Bond-Fans mit etwas Glück auch gelegentlich eines ihrer Idole zu Gesicht bekommen. Das zumindest stellte Craig in Aussicht, obwohl dessen Berühmtheit schon lange kein normales Ausgehen mehr erlaubt. »Man wird mich hier freitagabends sehen können«, so der Filmstar.
