SpOn 28.09.2026
11:54 Uhr

Ebola: Mehr als 8000 bestätigte Fälle im Kongo – weitere Provinz betroffen


Das Ebolafieber im Kongo breitet sich immer weiter aus. Inzwischen zählen die Behörden rund 3900 Todesfälle. Und es gibt Infizierte in einer Provinz an der Grenze zum Südsudan.

Ebola: Mehr als 8000 bestätigte Fälle im Kongo – weitere Provinz betroffen

In der Demokratischen Republik Kongo sind nach offiziellen Daten der Regierung inzwischen mehr als 8000 Menschen nachweislich an Ebola erkrankt. Die Zahl der Todesfälle wird im jüngsten Lagebericht mit rund 3900 angegeben. Der gegenwärtige Ebolaausbruch gilt als der größte und tödlichste in der Geschichte des Landes. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Laut WHO habe sich der Ausbruch zuletzt auf weitere Regionen in Kongo ausgebreitet – darunter die Provinz Haut-Uele, die an den Südsudan grenzt. Es grassiert der seltene Bundibugyo-Typ des Virus, für den es bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie  gibt. An der Berliner Charité wurde dieses Jahr ein Arzt behandelt, der sich in Kongo mit dem Virus infiziert hatte.

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Ebolafieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus. (Lesen Sie hier mehr dazu. )

atr/Reuters/dpa