Der aktuell leicht angeschlagene Lionel Messi führt wie erwartet Titelverteidiger Argentinien als Kapitän bei der Weltmeisterschafts-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko an. Der Fußballstar hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen.
Wenige Tage nach Messis verletzungsbedingter Auswechslung bei einem Spiel von Inter Miami gab Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni nun den WM-Kader bekannt – mit Messi. »Unsere 26 Krieger, die den Weltmeistertitel verteidigen werden«, schrieb der Verband bei der Verkündung des Kaders in sozialen Medien.
#SelecciónMayor Nuestros 26 guerreros que defenderán el título mundial.
— 🇦🇷 Selección Argentina ⭐⭐⭐ (@Argentina) May 28, 2026
¡Vamos Argentina! 🩵🤍🩵 pic.twitter.com/TW03A6xGre
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Vom Weltmeister-Team 2022 ist neben dem bald 39 Jahre alten Messi 16 weitere Weltmeister von Katar im 26-köpfigen Aufgebot. Unter anderem auch Torwart Emiliano Martínez, der sich im Europa-League-Finale von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte.
Medien in Argentinien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras und Island nicht zum Einsatz kommen wird.
Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von rund zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet.
Auch Deutschland setzt auf einen erfahrenen Senior im WM-Kader – mehr dazu hier .
Die Gegner des Titelverteidigers
In der Gruppe J geht es für Argentinien am 17. Juni gegen Algerien los, Österreich mit dem deutschen Trainer Ralf Rangnick und Jordanien sind die weiteren Gegner. Ihr WM-Camp beziehen die Argentinier in Kansas City.
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Messi und seine erneut vor allem in der Offensive hochkarätigen Auswahlkollegen treten bei der kommenden WM als Titelverteidiger an. Ende 2022 hatte sich Argentinien in Katar im Finale gegen Frankreich im Elfmeterschießen durchgesetzt.
Für den 38-Jährigen, der schon 2006 bei der WM in Deutschland dabei gewesen war, wurde es im fünften Anlauf die große Krönung seiner ruhmreichen Karriere. Für Argentinien war es nach 1978 im eigenen Land und 1986 angeführt von Diego Maradona im jetzigen Mitgastgeberland Mexiko der dritte WM-Gewinn.
